Die touristische Schatzkammer Mitteldeutschlands

Abwechslungsreiche Landschaften, legendäre Burgen und Schlösser, eine unvergleichliche architektonische und kulturelle Vielfalt, aber auch jede Menge Entspannungsmöglichkeiten. Willkommen in Thüringen!

Das deutsche Bundesland Thüringen liegt im Herzen Deutschlands, nur ein paar Autostunden von den Niederlanden entfernt. Dies ist die Schatzkammer Mitteldeutschlands voll mit kulturellen Dörfern, Städten und Attraktionen umgeben von natürlichem Reichtum.
In den Morgenstunden aufs Land zum Wandern, durch einen romantischen Ort schlendern, oder eine Zeitreise in die Geschichte machen durch einen Besuch eines Forts. Abends die ausgezeichnete Küche kosten und an einer der vielen kulturellen Veranstaltungen teilnehmen. Der deutsche Dichters Goethe fasste die Vorzüge Thüringens trefflich zusammen: "Wo noch in deutschen Landen findet man so viel Gutes auf so engem Fleck?"

In der kulturellen Landschaft Thüringens wimmelt es von Festungen aller Jahrhunderte, die von der großen Völkerwanderung an, bis zur frühmodernen Zeit erhalten geblieben sind. Prähistorische Verteidigungswälle, Burgen und Stützpunkte der Könige aus dem frühen Mittelalter, wie auch Siedlungen der Dynastien aus dem späteren Mittelalter prägen die Landschaft.

Neben den unzähligen kulturellen Aktivitäten und aktiven Beschäftigungen bietet das Herz Deutschlands Ihnen die Möglichkeit zu entspannen und alle Sorgen loszuwerden. Thüringen ist ein ausgezeichnetes Wellnessziel wegen des Klimas und der modernen Wellnessanlagen die die 20 Spas und Gesundheitsresorts zur Verfügung haben.

Erfurt
Kirche, Türme, Brücken, große Kultur und glanzvolle Feste. Erfurt begeistert mit Lebensfreude und Gastlichkeit, mittelaltrigem Charme und reicher Geschichte. Die Hauptstadt Thüringens liegt an der Kreuzung alter deutscher und europäischer Handelsstraßen und ist seit je Treffpunkt und Heimatort großer Denker und Dichter. Ein selbstbewusstes und stolzes Zentrum der Erneuerung und Magnet für Besucher aus der ganzen Welt.

Gotha
Gotha  ist die ehemalige Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Coburg. Diese Stadt hat einen besonderen historischen und modernen Flair, eine ruhmreiche Geschichte und eine ganz eigene Ausstrahlung. Das beeindruckende Stadtbild wird bestimmt durch den historischen Stadtkern, Schloss Friedenstein, die größte frühbarocke Schlossanlage Deutschlands und dem großflächigen Schlosspark im englischen Stil. Südlich der Schlossanlage befindet sich das Ende des 19. Jahrhunderts gebaute Herzogliche Museum. Heutzutage beinhaltet es ein Naturmuseum, das Ausstellungsstücke aus dem herzoglichen Naturkabinett präsentiert. Auch befinden sich dort Austellungen über den Thüringer Wald, geschützte Tierarten und die berühmten Dinosaurier, deren Knochen bei Tambach gefunden wurden.

Die Schlossanlage ist ein wichtiges internationales Erbgut, dank der einzigartigen, historischen Kontinuität, die aus Schloss Friedenstein, der Schlosskirche, dem Theater, der Bibliothek, dem Archiv, wissenschaftlichen Sammlungen, Kunstsammlungen und dem Park besteht.

Nationalpark Hainich
Der Nationalpark birgt den südlichen Bereich des Hainichs, einen Höhenzug am Westrand des Thüringer Beckens. Hier lässt sich erahnen, wie der Urwald Mitteleuropas zu Beginn unserer Zeitrechnung ausgesehen haben mag. Bäume unterschiedlichen Alters und Größe stehen beieinander, mächtige Baumveteranen beschirmen den Nachwuchs, gelegentlich in skurriler Gestalt. Dazwischen liegendes und stehendes Totholz, bewachsen mit Moosen und Pilzen – eine ursprüngliche und strukturreiche Wildnis inmitten unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft.

Weimar
Weimar in Thüringen war Jahrhunderte lang ein Zentrum des deutschen Geisteslebens: Eine besondere Blüte erlebte die Stadt im frühen 19. Jahrhundert, als mit Goethe, Schiller und Herder gleich drei der bekanntesten Geistesgrößen Europas hier residierten. Das „Klassische Weimar“ zeugt heute von der aufgeklärten, höfischen und zugleich bürgerlichen Kultur um 1800.

Zu den wichtigsten Zeugnissen des klassischen Weimar gehört das barocke Goethehaus am Frauenplan, in dem der Dichter fast 50 Jahre lang wohnte. Heute ist weitgehend der Zustand seiner letzten Lebensjahre zu besichtigen. Schräg gegenüber, im Gasthaus Schwanenbräu, nahm der Meister übrigens gerne ein Bier und zumindest in dieser Hinsicht können Sie es ihm gleichtun – heute noch. Sein Gartenhaus im Park an der Ilm war ein Geschenk des Herzogs, um Goethe an Weimar zu binden – und es blieb dann auch immer sein naturnaher Zufluchtsort.