Die olympischen Wintersportgrößen Diana Sartor, Jens Weissflog und Björn Kircheisen stammen alle aus der Wintersportregion Sachsens. Entlang der sächsischen Südgrenze (in Nachbarschaft von Tschechien) erstrecken sich Wintersportgebiete über eine Länge von 300 Kilometern, die zu den schönsten Deutschlands zählen und nicht so riesig sind wie die bekannteren Wintersportregionen.

Aufgeteilt in Regionen wie das Vogtland, das Erzgebirge, das Elbsandsteingebirge und das Zittauer Gebirge in der Oberlausitz, bietet das Bundesland Sachsen eine große Reihe von Möglichkeiten für einen erfolgreichen Winterurlaub. Bekanntere Orte sind Oberwiesenthal (die höchste Stadt Deutschlands), Altenberg und Klingenthal mit Wintersportgebieten auf einer Höhe von ca. 700-1100 Meter. In diesen berühmten Sportorten sind diverse Skipisten, Bobbahnen und Skischanzen zu finden. Auf den größeren Pisten, zum Beispiel auf dem Fichtenberg, wird in den Wochen mit mäßigem Schneefall Schneegarantie durch den Einsatz von Schneemaschinen geboten. Eine besondere Erfahrung der verschiedenen sächsischen Pisten ist, dass sie in vielen Fällen “grenzüberschreitend“ sind. Oft ist die Spitze des Berges die Grenze mit Tschechien und der Wintersportler kann während seines Ausfluges eine Verpflegungspause beim südlichen Nachbarn machen.

Quer durch das Vogtland und das Erzgebirge verläuft die KAMMtour, eine schöne Langlaufroute mit einer Länge von 220 Kilometern. Die Route ist aufgeteilt in 12 Abschnitten, von denen jeder in einem Tag zu meistern ist. Die KAMMtour gehört zu den schneesichersten Langlaufrouten Deutschlands und führt durch schöne Gebiete und entlang mehrerer gemütlichen, historischen Bergstädtchen.