Kultur- und Naturerlebnisse für aktive Urlauber

Sachsen-Anhalt gilt als Kernland deutscher Geschichte und heißt Kulturinteressierte willkommen, Sehenswertes von Weltrang zu entdecken. Groß ist die Auswahl auch für Aktivurlauber, die in Sachsen Anhalt einzigartige Landschaften erleben.
Gleich vier UNESCO-Welterbestätten konzentrieren sich hier auf engstem Raum: die Fachwerkstadt Quedlinburg, die Lutherstätten in Eisleben und Wittenberg, das Bauhaus und die Meisterhäuser in Dessau sowie das Gartenreich Dessau-Wörlitz.

Die Romanische Route läuft quer durch das Bundesland und verbindet die 80 romanischen Kirchen, Dome, Burgen, Pfalzen und Klöster mit einander. Sie führt unmittelbar zur romanischen (Bau)Kunst.
Glanzpunkte sind die Domschätze in Naumburg, Merseburg, Halberstadt und Quedlinburg.

Parkliebhaber können in 43 „Gartenträume“-Parks ihre Träume verwirklichen, darunter das Gartenreich Dessau-Wörlitz und das Europa-Rosarium Sangerhausen.
Archäologiefreunde sollten sich die Route „Himmelswege“ vormerken, die u. a. mit dem Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle und mit dem Original der Himmelsscheibe von Nebra sowie mit dem ältesten Sonnenobservatorium der Welt in Goseck und mit dem Besucherzentrum „Arche Nebra“ beeindruckt.

Die Weinregion Saale-Unstrut im Süden des Landes ist ein beliebtes Ziel für Weinfreunde, und in der Altmark im Norden Sachsen-Anhalts sind Gäste auf alten Hansewegen unterwegs zu den 8 historischen Hansestädten. Für das Kulturprogramm abends bieten zum Beispiel die jährlichen Händel-Festspielen im Juni in Halle und das neue Gartenträumefestival „Stars im Park“ reichlich Auswahl.

Einzigartige Landschaften wie der Nationalpark Harz und das UNESCO-Biosphärenreservat Mittelelbe und ein ausgebautes Routennetz machen Sachsen-Anhalt zu einer guten Adresse für Aktivurlauber und Naturfreunde. So wird zu Radwanderungen auf dem Elberadweg, zu Wanderungen auf dem Harzer-Hexen-Stieg, zu Kanutouren in der Weinregion Saale-Unstrut, zum Reiturlaub in der Altmark und zu Pilgertouren auf dem St. Jakobus Pilgerweg oder dem Lutherweg eingeladen.

Überall sorgen freundliche Gastgeber für guten Service und servieren in gemütlichen Restaurants regionale Spezialitäten.

Magdeburg
Die Landeshauptstadt Magdeburg, eine der ältesten Städte in der ehemaligen DDR, hat es im Laufe ihrer Geschichte nicht immer leicht gehabt. Einst kaiserliche Residenz, Hansestadt und Festungsstadt wurde Magdeburg immer wieder von Kriegen und Zerstörung geplagt. Doch immer wieder gab sie sich eine neue Zukunft und wurde neu aufgebaut. Und die Erinnerung an die zwei Ottos die eine wichtige Rolle in der Geschichte Magdeburgs gespielt haben bleibt für immer bestehen.
Aus welcher Himmelsrichtung Sie auch nach Magdeburg anreisen, der Dom mit seinen eindrucksvollen Türmen und der Grabkirche Kaiser Otto I ist schon von Weitem sichtbar. Der Dom ist nicht nur die erste gotische Kathedrale Deutschlands und reich verziert mit kunstvollen Skulpturen und zierliches Holzschneidewerk, er war schon immer die Personifikation von dem, was die Stadt und die Einwohner ausmacht: Stolz, Erhabenheit und Ausdauer. Wer heutzutage in den Dom hineingeht, erlebt einen monumentalen, schlichten, hellen Raum der Kunstwerke von internationalem Rang aus fast allen Kunstepochen enthält.

Die Kulturlandschaft Elbauenpark zählt mit dem Jahrtausendturm, der Seebühne, dem Schmetterlingshaus, Spielplätzen, Sportanlagen, Kunstobjekten, Themengärten und viele weiteren Attraktionen zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Jahrtausendturm wurde anlässlich der Bundesgartenschau 1999 errichtet und ist mit einer Höhe von 60 Metern das höchste Holzgebäude Deutschlands. Er bietet seinen Besuchern eine interaktive Zeitreise.
Nirgendwo sonst ist es möglich, auf gleich fünf Ausstellungsebenen Forschern und Erfindern zu begegnen, die während der vergangenen 6.000 Jahre die Welt verändert und die Menschheit bewegt haben.

Halle
1804 eröffnete in Halle eine kleine Konditorei und Honigbäckerei – Keimzelle der Halloren Fabrik, der ältesten bis heute produzierende Schokoladenfabrik Deutschlands. Ihre bekannteste Praline ist dagegen verhältnismäßig jung: Seit 1952 werden die Halloren-Kugeln hergestellt. Mit ihrer runden Form erinnern sie an die Silberknöpfe an den Jacken der Halloren genannten Salzwirkern. Dass die süßen Kugeln deswegen mit Salz gegessen wurden, ist dennoch eine Legende. Mehr über die Schokoladenherstellung erfahren Sie im Schokoladenmuseum des Unternehmens, Ihr Besuch lohnt sich allemal.