Märchenhaftes Hessen – Urlaub im Land der Brüder Grimm

Fachwerkflair und Weinkultur, tiefe Wälder und Märchenschlösser. Hessen verzaubert mit seiner Erlebnis-Vielfalt für unbeschwerte Urlaubstage. Hier lebten vor mehr als 200 Jahren die Brüder Grimm. Ihre Lebensstationen, ihre weltberühmten Märchen und ihr politisches Engagement in der geschichtsträchtigen Frankfurter Paulskirche bilden heute die Kulisse für Wandern und Radfahren, für Kultur- und Städtetrips und für genussreiche Tage abseits der Alltagshektik.

Hessen ist ein Land voller Burgen, auf denen Fürsten regiert und Ritter gekämpft haben, voll alter Abteien und dunkler Bergwerke, überragt von gotischen Domen, durchzogen von uralten Handelswegen, übersät von reizenden Städtchen und voller Wälder, in denen möglicherweise noch heute Hexen hausen und Zwerge durchs Unterholz stapfen. Ganz sicher kann man da nie sein. Nicht in Hessen, jedenfalls. In diesem grünen und hügeligen Landstrich zwischen Hohem Meißner und Odenwald sind die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm vor 200 Jahren den Spuren einer reichen Geschichte gefolgt, haben Sagen und Märchen gesammelt und gelauscht, was die Menschen um sie herum zu erzählen hatten – von verzauberten Prinzessinnen und bösen Stiefmüttern, von zornigen Kobolden und gütigen Königen, von daumendicken Kerlchen und Bauernburschen, gewitzt genug, um selbst dem Teufel ein Schnippchen zu schlagen.

Die Brüder Grimm haben aber auch selber ihre Spuren in Hessen hinterlassen, sind hier geboren worden, zur Schule gegangen und haben studiert, sie haben gearbeitet und ausgelassene Feste gefeiert, haben ihre Freunde besucht und sich, wo es nötig war, auch mit der Obrigkeit angelegt.