Ausgehen in Berlin

Berlin bietet für jeden Geschmack die geeignete Bar, das richtige Restaurant, den passenden Club und auch die perfekte Gegend!

Entlang der Kastanienallee am Prenzlauer Berg sehen Sie tagsüber Boutiquen und Galerien und viel Berliner Design, abends füllen sich die hippen Bars und Restaurants langsam. Für ein etwas ruhigeres Ambiente ist der nahegelegene Helmholtzplatz genau das Richtige für Sie. De neuesten Trends in Sachen Kunst und Mode können Sie sich rund um den Rosenthaler Platz anschauen. Die Torstraße mit ihren coolen Clubs ist bei den Partygängern allgemein bekannt. Dort treffen sich jeden Abend die jungen Yuppies und es dreht sich hier alles um sehen und gesehen werden.

In der nicht weit entfernten Oranienburger Straße wimmelt es von Restaurants. Hier können Sie vom Hackeschen Markt bis zur Friedrichstraße herrlich flanieren. Die Auguststraße, mit den mittlerweile vielen schicken Restaurants, ist auch bekannt für ihre vielen Galerien und sie hat sich zu einem neuen Ausgehviertel entwickelt. Die beste Ausgehmeile in Friedrichshain ist die Simon-Dach-Straße. Dort gibt es zahlreiche Restaurants und Lokale mit alternativem Flair. Rund um die bekannte Oberbaumbrücke findet die Party auf beiden Uferseiten statt.

Zwischen Spree und Schlesischem Tor liegen einige der bekanntesten Berliner Clubs. Kreuzberg zeigt die typische Berliner Lässigkeit in den individuell gestalteten Bars, Restaurants und Clubs entlang der Oranienstraße. Das „Grenzgebiet“ zwischen Neukölln und Kreuzberg, Kreuzkölln, ist das jüngste der Berliner Ausgehviertel. Dort werden immer noch neue Clubs und Bars eröffnet, wodurch dieses Viertel sich gerade zum Hotspot der jungen Berliner Szene entwickelt. Der Klassiker im Berliner Nachtleben ist jedoch der Schöneberger Nollendorfplatz. Schon in den 20er Jahren fühlten Schwulen und Lesben sich dort wohl. Aber auch der Savignyplatz im Westen Berlins ist beim nächtlichen Ausgehpublikum ein beliebtes Ziel.

Museen und Kunst in Berlin

In Berlin zeigen rund 180 Museen und etwa 440 Galerien bedeutende Kunstwerke aus der Geschichte, doch auch vielversprechende moderne Kunst können Sie sich ansehen.

Berlins WeltkulturerbeDie fünf Häuser der Museumsinsel bilden gemeinsam ein weltberühmtes architektonisches Ensemble, das seit 1999 zum UNESCO-Welterbe gehört. In der Alten Nationalgalerie befindet sich eine der schönsten Gemälde- und Skulpturensammlungen aus dem 19. Jahrhundert. Das Pergamonmuseum glänzt mit wertvollen antiken Schätzen, wie der Zeusaltar von Pergamon, das römische Markttor von Milet und Ischtar-Tor von Babylon. Die ständige Ausstellung im Alten Museum umfasst die Kunst und Skulpturen der Griechen, Römer und Etrusker. Im meisterhaft wiederhergestellten Neue Museum befinden sich die Schätze des Ägyptischen Museums mit der weltberühmten Büste von Königin Nefertiti. Im Bode-Museum können Sie Byzantinische Kunst bewundern.

Erleben Sie die Geschichte
Nicht weit von der Museumsinsel können Sie das Deutsche Historische Museum besuchen und eine Reise durch 2000 Jahre deutscher Geschichte machen. Deutsch-jüdische Traditionen und die Gegenwart entdecken Sie im Jüdischen Museum, angesiedelt in einem einzigartigen Neubau, ein eindrucksvolles Leitbild der gegenwärtigen Museumsarchitektur. Den sozialistischen Alltag erleben Sie im DDR-Museum.

Moderne Kunst
Das Museum für Naturkunde stellt das größte Dinosaurierskelett der Welt aus. Eine Computersimulation lässt Sie dieses Zeitalter erneut erleben. Im Deutschen Technikmuseum werden alte und neue Technologien gezeigt, was vor allem Kinder erfreuen wird. Zeitlich begrenzte Ausstellungen auf internationalem Niveau können Sie sich oft im Martin-Gropius-Bau, ein imposantes Gebäude im Stil der italienischen Renaissance, anschauen. Im Kulturforum stellt die Gemäldegalerie eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei aus. Gegenüber vom Schloss Charlottenburg finden Sie die Sammlung Scharf-Gerstenberg mit surrealistischer Kunst. Im Bröhan-Museum bekommen Sie einen authentischen Eindruck des Jugendstils, Art Deco und Funktionalismus. Im benachbarten Museum Berggruen werden Ihnen Meisterwerke von Pablo Picasso, Paul Klee und Henri Matisse präsentiert.

Galerien und vorübergehende Ausstellungsräume
Mit knapp 450 Galerien und etwa 3000 Ausstellungen ist Berlin der europäische Spitzenreiter in der Kunstszene. Auf mehr als 57.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden mittlerweile 6.000 Künstler aus In- und Ausland in den Berliner Galerien vorgestellt. Dazu kommen rund 200 nicht-kommerzielle Showrooms und Off-Spaces, die regelmäßig neue Ausstellungen zeigen.
Ob Olafur Eliasson, Daniel Richter, Jonathan Meese oder Jeppe Hein – sie alle leben und arbeiten in Berlin. Genau wie die 20.000 andere bildende Künstler. 6.000 von denen sind auch in den Berliner Galerien zu finden.
Die Galerien um den Savignyplatz zählen wohl zu den etabliertesten Häusern in Berlin. Das Gebiet um die Auguststraße ist das Herzstück des Galerienbezirks Mitte.
Besonderes Augenmerk lag 2012 auf der Wiedereröffnung der jahrelang leer stehende, ehemaligen Jüdischen Mädchenschule in der Auguststraße als Ort für Kunst, Kultur und Gastronomie.

Auf dem Gelände der ehemaligen Tagesspiegel-Redaktion in der Potsdamer Straße hat sich verschiedene Galerien räumlich zusammengeschlossen. Auch an ungewöhnlichen Orten wird Kunst ausgestellt. Zum Beispiel, die St.-Agneskirche in Kreuzburg wurde Anfang 2013 zu einem Ausstellungszentrum für junge Kunst umgewandelt. Seit September 2012 findet im Herbst die Berliner Art Week statt, eine Zusammenarbeit verschiedener Messen, Kunstinstitutionen und kulturelle Einrichtungen.

Gedenkstätten in Berlin

Zahlreiche Gedenkstätten erinnern an die bewegte Geschichte Berlins.
Im Berliner Tiergarten finden Sie ein imposantes Denkmal für die ermordeten Juden Europas. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuelle. Die Topografie des Terrors, nicht weit vom Potsdamer Platz, ist ein historischer Ort auf dem Gelände des ehemaligen Reichssicherheitshauptamts und zeigt den Verfolgungs- und Terrorapparat des Dritten Reichs.

Am Bebelplatz erinnert das Denkmal des israelischen Künstlers Michael Ullmann, eine unterirdische Bibliothek mit leeren Regalen, an die Bücherverbrennung von 1933. Nah des Nordbahnhofs vermittelt die 1,4 Kilometer lange Berliner Mauer einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zwischen Ost- und West-Berlin zum Ende der 80er Jahre. Ein Dokumentationszentrum und Ausstellungen im ehemaligen Grenzstreifen beleben die Geschichte der Teilung wieder. Checkpint Charlie war eine der bekanntesten Grenzübergänge in Berlin und ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Heutzutage erinnert das Mauermuseum an den Bau der Mauer und die Fluchtversuche aus der DDR. In der Black Box am Checkpoint Charlie informiert eine Ausstellung über die Zeiten des Kalten Krieges. Nicht weit entfernt liegt das Berliner Bildungszentrum des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU). Dort werden Sie über die Struktur, der Apparat und die Methoden der DDR-Staatssicherheit informiert. Im historischen Gebäude des ehemaligen Ministeriums in Lichtenberg befindet sich jetzt die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, das Stasimuseum.

Die East Side Gallery in Friedrichshain, ein Teilstück der Berliner Mauer, wurde von 118 Künstlern aus 21 Ländern auf einer Länge von 1.316 Metern bemalt. Dieses Denkmal ist die weltweit längste dauerhafte Open-Air-Galerie. Das größte sowjetische Ehrenmal steht im Treptower Park und ist mit 100.000 Quadratmetern das größte seiner Art in Deutschland. Mehr als 5.000 sowjetische Soldaten liegen hier begraben. Auf dem Gelände der Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit informiert die Gedenkstätte Hohenschönhausen über die Geschichte des ehemaligen Stasi-Gefängnisses und über die politische Verfolgung in der DDR.

Essen und trinken in Berlin

Genau so wie ein Großteil der deutschen Küche, liegen die Berliner Traditionsgerichte meistens schwerer im Magen. Zwei gute Beispiele hierfür sind Würzfleisch – gegrilltes und gewürztes Fleisch mit Soße und Käse bedeckt und serviert mit Brot –und Eisbein, gegrillte Schweinshachse, serviert mit Sauerkraut. Durch den unglaublich multikulturellen Charakter der Stadt hat Berlin Gerichte aus einige Dutzend Ländern einverleibt.

Toprestaurants
Den Feinschmeckern soll es in Berlin an nichts fehlen. Berlin hat wohlgemerkt 25 Michelinsterne, 15 Restaurants mit einem Stern und 5 mit zwei Sternen. Außerdem können Sie in keiner anderen Metropole so gut essen für relativ so wenig Geld.

Gastronomie für großes und kleines Geld
Bei vor allem kleinen aber schicken, lokalen Restaurants können Sie spezielle Gerichte für wenig Geld kosten. Viele Restaurants in Berlin sind für Familien eingerichtet und sehr kinderfreundlich. Der Sonntagsbrunch ist bei den Berliner außerordentlich beliebt. Wenn Sie gerne ausschlafen, können Sie in Berlin bis in den späten Nachmittag noch ausführlich frühstücken. Bekannt hierfür ist der Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg oder die Gegend rund um die Kreuzberger Bergmannstraße.

Falls Sie einen besonderen Ort suchen, können Sie in Berlin zum Beispiel mit einem wundervollen Weitblick auf 200 Meter Höhe oder an einem Tisch unmittelbar an der Spree speisen.

Hinweis
Auf den Berliner Wochenmärkten gibt es nichts, was es nicht gibt. Verschiedene kulinarische Leckerbissen können Sie am Wochenende auf dem Ökomarkt, am Kollwitzplatz, am Winterfeldplatz oder entlang des Maybachufers erlangen.

Shopping in Berlijn

Auch dem Shoppingpublikum hat Berlin viel zu bieten. Ob es jetzt hip, casual, trendy oder lieber klassisch, elegant und zeitlos sein soll, es gibt für jeden Trend und jedes Budget das Passende. Auswärtige „Shopaholics“ sollten sich jedoch darauf einstellen, dass es in Berlin nicht nur ein Zentrum, oder ein Einkaufszentrum gibt, sondern mehrere große Geschäftsstraßen, Shoppingcenter und Viertel mit vielen kleinen Boutiquen.

Der „Kudamm“ ist die beliebteste Bummelmeile in Berlin. Und eine der bekanntesten Einkaufsstraßen in Deutschland. Auf dem Boulevard werden Sie ununterbrochen Kaufhäuser, Filialen der bekanntesten Ketten und schicke Boutiquen mit Exklusivmarken entdecken. Zwischen Uhlandstraße und Savignyplatz finden Sie zahlreiche Wohn-Designer. An der Tauentzienstraße, die Verlängerung des Kudamms, liegt das legendäre Kaufhaus des Westens, kurz KaDeWe. Das ist das größte Kaufhaus auf dem europäischen Festland und hier gibt es echt alles.

Beliebte Einkaufscenter mit einer großen Auswahl an Geschäften finden Sie am Alexanderplatz und am Potsdamer Platz. Auch in der Schloßstraße in Steglitz befinden sich einige große Shoppingcenter in denen Sie herrlich, unbesorgt und überdacht shoppen können und in denen sich auch zahlreiche andere Freizeiteinrichtungen befinden, wie Kinos und Kinderattraktionen. Wenn Sie sich für junge, flotte Mode, exzentrisches Design und den typischen Berliner Stil interessieren, sollten Sie sich mal rund um den Boxhagener Platz in Friedrichshain umsehen. Auch am Kollwitzplatz und in der Kastanienallee in Prenzlauer Berg gibt es Boutiquen mit dem typischen Berliner Flair. In der Kreuzberger Oranienstraße und Bergmannstraße finden Sie viele neue Geschäfte mit ausgefallenen Ideen, die in Verbindung mit netten Lokalen den Straßen einen neuen Flair geben und die zu entspanntem Flanieren einladen. Für weitere trendy Boutiquen empfiehlt sich die meist beliebte Shoppinggegend um den Hackeschen Markt, der Treffpunkt schlechthin der modeinteressierten Berliner und Besucher. Exklusivere Boutiquen und die Galerien Lafayette finden Sie in der Friedrichstraße.

(Flöh)Märkte
Die Berliner Flohmärkte, wie der Mauerpark (Sonntags von 8 – 18 Uhr) und der Markt am Boxhagener Platz (Sonntags von 10 – 16 Uhr) sind einen Besuch wert, denn dort gibt es extravagante Vintage-Mode und bestimmt ganz besondere Schnäppchen.